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  4. Traité d'Alchimie, Rodolphe II

Traité d'Alchimie, Rodolphe II

Media

Traité d'Alchimie, Pagina 2, Frontespizio

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 2, Frontespizio, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t.

Trascrizione:

v. Schönfeldsches
Museum der Technologie,
zum
Vortheil des Gewerbsstandes
errichtet,
im Jahre 1799.

Kaiser Rudolphs des II.
Goldmacherbuch.

Volume de 50 Feuillets [Nota manoscritta in francese]
21 Mars 1889 [Nota manoscritta in francese]
Credits: Gallica

Traité d'Alchimie, Pagina 2, Frontespizio

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 2, Frontespizio, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t. Trascrizione: v. Schönfeldsches Museum d...

Traité d'Alchimie, Pagina 6, Intestazione

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 6, Intestazione, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t.

Trascrizione:

Das gegenn-
württig büechel wirt
genant Splendor
Solis oder Sonnen-
glanntz, Tailtt sich Jnn
Siben Tractat Durch
wellich beschriben würdt
die Künstlich Würckh-
ung deß Verborgenen
Credits: Gallica

Traité d'Alchimie, Pagina 6, Intestazione

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 6, Intestazione, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t. Trascrizione: Das gegenn- württig büech...

Traité d'Alchimie, Pagina 7, Intestazione

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 7, Intestazione, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t.

Trascrizione:

Steins der Altten Wei-
sen wiewol alles, so die
Natur erfordert klärlich
zuuolbringen das gantz
werckh in denen begriffen
wirt, vnd mit sambt allen
mitteln der zugelegten ding
Nochdann ist sich kainem
darauff zuuersehen die Haimligkeitt
der Edlen Kunst, auß Aignem verstandt
Zuergreiffen.
Credits: Gallica

Traité d'Alchimie, Pagina 7, Intestazione

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 7, Intestazione, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t. Trascrizione: Steins der Altten Wei- sen ...

Traité d'Alchimie, Pagina 8, Figura I

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 8, Figura I: "Arma Artis", XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t.
Credits: Gallica

Traité d'Alchimie, Pagina 8, Figura I

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 8, Figura I: "Arma Artis", XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t.

Traité d'Alchimie, Pagina 9, Prefazione

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 9, Prefazione, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t.

Trascrizione:

Folgt Eytlich die Vor-
red in dises büechl.

Alphidius ainer der Altten
Weisen spricht, einem iedem, der Jhme
nit mag fürnehmen, zuvberkomen die
Kunst deß Steins der Philosophi, dem
ist mehr nutz, das Er sich nichts darinn
üebe dann das Er etwas versuech. Der-
gleichen redet Rasis im püechlein deß
Liechts der liecht Es ist sich allen mit fleis
zuuerhüetten & ermanne sie auch hiemit
am höchsten, dz sich niemandt vermesse zü
uerstehen die vnerkandt vermischung der Ele-
ment, vnd das wil Rosinus sprechendt, Alle
die sich einlassen in dise kunst vnd mangeln
des verstandts vnd erkhandnüs der ding so die
Philosophi in Jhre püecher geschriben ha-
ben, die irren mercklich dan die Philosophi ha-
ben diser Kunst grund gesetzt, in aim Natürlich-
en anfang aller verborgner würckhung, wie-
wol es ist offenbar dz alle die liebliche ding ihren
Credits: Gallica

Traité d'Alchimie, Pagina 9, Prefazione

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 9, Prefazione, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t. Trascrizione: Folgt Eytlich die Vor- red in...

Traité d'Alchimie, Pagina 10, Prefazione

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 10, Prefazione, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t.

Trascrizione:

Vrsprung standt wesen nemen aus der Erden
nach ordnung der zeit, so die einflüß der Ge-
stirn oder Planeten, Alsida seint Sonn vnnd
Mon vnd die andern mit sampt den Vier Qua-
liteten der Element, die sich ohne vnderlas bewe-
gen, darinn würckhen, dardurch herfür gebracht
werden Aller vnd ieder wachsende vnd geber-
ende ding aines ieden sonderlich geschlecht
vnd gestalt, in aigner Substantz als dan sollich
es im anfang der Beschaffung von Gott dem
Erschaffer geschafft vnd gesetzet worden.
Demnach nehmen auch alle Metall Jhren
begin aus der erden, in einer sondern vnd aignen
Materi zusam geflossen, aus den Vier aigenschaff-
ten der vier Element, mit einpflantzung der Me-
tallischen kräfft vnd ihre samtlichkeit von denn
einflüssen der Planeten darauff dienendt. Alß-
solches wol beschreibt der Natürlich Meister
Aristoteles am vierdten büech Metheorum da
Er redt, wie dz Quecksilber seij ein gemeine ma-
teri aller metall, Aber es ist zewissen, das in der
Natur das erst ist die materi zusamen gehäuffet
auß den vier Elementen, allein nach erkhand-
nuß vnnd Aigenschafft der

Traité d'Alchimie, Pagina 10, Prefazione

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 10, Prefazione, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t. Trascrizione: Vrsprung standt wesen nemen a...

Traité d'Alchimie, Pagina 11, Prefazione

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 11, Prefazione, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t.

Trascrizione:

Natur, dieselbenn Materi haissen die Philoso-
phi Mercurius oder Quecksilber, wie
aber diser Mercurius durch die würckhung
der natur, Zu einer volkommen form deß
Goldts, Silbers, oder der andern metall kho-
met, ist nit noth alhie zuwissen, Es beschrei-
bens die Natürlichen lehrer genuegsam
in Jhren püechern. Auff solches
ist gesetzt vnd gegrundt die Kunst deß Steins
der Philosophi, dann sie hatt ihren anfang
in der Natur, darauff volgt auch ein Natür-
lich Ende, in gerechter form, durch gerechte
Natürliche mittl.
Credits: Gallica

Traité d'Alchimie, Pagina 11, Prefazione

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 11, Prefazione, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t. Trascrizione: Natur, dieselbenn Materi hais...

Traité d'Alchimie, Pagina 12, Figura II

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 12, Figura II: "Eamus Quesitum Quatuor Elementorum Naturas", XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t.
Credits: Gallica

Traité d'Alchimie, Pagina 12, Figura II

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 12, Figura II: "Eamus Quesitum Quatuor Elementorum Naturas", XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t.

Traité d'Alchimie, Pagina 12, Figura II, Dettaglio

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 12, Figura II: "Eamus Quesitum Quatuor Elementorum Naturas", Dettaglio, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t.
Credits: Gallica

Traité d'Alchimie, Pagina 12, Figura II, Dettaglio

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 12, Figura II: "Eamus Quesitum Quatuor Elementorum Naturas", Dettaglio, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t.

Traité d'Alchimie, Pagina 13, Trattato I

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 11, Trattato I, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t.

Trascrizione:

Hernach volgt zu reden vom
Vrsprung des Steins der Altten Weisen
vnd wie der mit kunst vollbracht
wirt

Der Erst Tractat.

Diser stein der Weisen würdet fürbracht durch
den weeg der grüenenden Natur dauon redet
Hali der Philosophus sprechendt. Diser
Stein geet auf sam wachsende vnd grüenen-
de ding. Wann warumb grönnen ist wider
hinder sich gebracht auff die Natur, dardurch
ein ding sprosst vnnd herkhombt vnd grüenenn
würdt in seiner vergeordneter zeit, auff dz mües
man es durch den weeg vnd haimlichkait der
Kunst khochen vnd feüln, Also, das
man durch kunst der Natur hilff thuo, Die
kocht dann vnnd feülltt für sich selbs, Biß so
lanng, daß Sie Jhrer zeitt die
Credits: Gallica

Traité d'Alchimie, Pagina 13, Trattato I

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 11, Trattato I, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t. Trascrizione: Hernach volgt zu reden vom V...

Traité d'Alchimie, Pagina 14, Trattato I

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 14, Trattato I, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t.

Trascrizione:

rechte form gibt vnd die kunst ist nichts dann
ein schickherin vnd ein beraitterin der Naturen
der Materi die der natur auff ein solliches werkh
gerimet dann auch die zimblichen gefeß vnd
maß der würckhung mit vorbetrachter klueg-
heit, Wann alß wenig die khunst für nibt
von newem anfang Goldt oder Silber
zemachen, so sie die ersten anfang den dingenn
nit geben mag, also ist auch vnvonnöten das
mann der khunst süech die Natürlichen stett
vnd grüfft der Mineralien Alß sie haben Jn
der Erden in ihrem ersten anfang, Die khunst
hatt einen andern weg vnd deüttung vnderschied-
lich von dem weeg der Natur vnd darumb hat
sie auch vnderschiedlichen werckhzeug, Vnd
demnach gebürt auch die khunst auß denn vor-
gehenden naturlichen vnd würtzenlichen an-
fangen der natur sonderliche ding, welche die na-
tür durch sich selbs nimmermehr geberen mocht
Dann die Natur mag durch sich selbs nit gebeh-
ren die ding, durch welche die Metall von der na-
tur vnuolkomen geboren mochten eilendt vnd
augenplickh volkomen gemacht werden, Aber
durch haimlichait der kunst auß zimblicher
materi geboren durch die Natur dienendt die
Credits: Gallica

Traité d'Alchimie, Pagina 14, Trattato I

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 14, Trattato I, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t. Trascrizione: rechte form gibt vnd die kuns...

Traité d'Alchimie, Pagina 15, Trattato I

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 15, Trattato I, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t.

Trascrizione:

Natur der khunst vnd herwiderumb die kunst der
natur mit zimblichem werckhzeug vnd mit maß
solcher würckhung vnd weiß, so der natur bequemb
ist, das ein solche forma gemacht würdet, vnd wie-
wol das mueß mit kunst zugehen das der obgemelt
Stein zü seiner forma durch kunst kombt, Noch-
dann ist die forma von der natur, dann ein iedlich
wesentliche forma eines ieden dings, Es seij Tier-
lich wachsendt oder metallisch die entstect aus
Jnnerlicher macht der materi, ohn allein die mensch-
liche Seel. Aber es ist zumerckhen das die wesent-
liche form nit entstehet immar in der Materi es ge-
schehe dann mit würckhung ainer züfelligen
forma, nit auß krafft derselben sonder auß krafft
einer andern würckhlichen Substantz, welliche
ist das feuer, oder ein andere zufällige wirm, die
würckht das nehmen wir ein gleichnus vom
ainem Aÿ der henn in dem entstehet nit die wesen-
liche forma deß hüenlins an die züfellig forma, die
da ist ein vermischung des Rothen vnd weissen
im krafft der wirm so in das Aÿ würckhet, das ist
von der bruettenden hennen, vnd wiewol das Aÿ
ist die materi der henn, noch dann entstehet nitt
daruon die form die wesentlich oder zufellig dan
durch die feüllung die geschicht mit hilff der wirm
Credits: Gallica

Traité d'Alchimie, Pagina 15, Trattato I

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 15, Trattato I, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t. Trascrizione: Natur der khunst vnd herwider...

Traité d'Alchimie, Pagina 16, Trattato I

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 16, Trattato I, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t.

Trascrizione:

Also auch in der Naturlichen materi des obge-
melten steins entstehen nit die zufelligen oder die
wesentlichen form an die feulung oder kochung
wie aber dise feulung ein geschickhung hatt
volgt hernach.

Die feülung oder Putrefactio

geschicht etwo mit außwendiger hitz in ein
ding so die Natur hitz oder wirm aines dings
das da feücht ist außgezogen würdt, Es
geschicht auch die feulung gleicher maß von
vbriger kelten, so die naturlich hitz von kelten
zerstört wirt, das ist aigentlich ein erkältung,
dann ein iedlich ding enthelt sich von Natür-
licher wirm vnd geschicht entlich solche feülung
in feüchten dingen, auf derlei feülung redenn
nit die Philosophi, sonder ihr feüling ist ein feüch-
tung oder eintzenckhung, dardurch die trückhnen
ding zu ihrem vorigen stand kömen, auf das sie
grüenen vnd wachsen mügen in der feülung wir-
det die feüchtigkeit mit der truckhenheit verai-
nigett vnnd nit Zerstörtt, Also
das die Feüchte die Truckhnen
Credits: Gallica

Traité d'Alchimie, Pagina 16, Trattato I

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 16, Trattato I, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t. Trascrizione: Also auch in der Naturlichen ...

Traité d'Alchimie, Pagina 17, Trattato I

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 17, Trattato I, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t.

Trascrizione:

thail zusamen heltt, Vnnd das ist aigentlich
ein zerreihung, So aber die feücht gantz von
dem Truckhnen geschiden ist, so werden von nöt-
ten die truckhnen tail gesöndert vnd gekhertt
in ainen Aschen die Jncineratio wellen auch
die Philosophi nit haben sonder sie wellen dz ihr
feülung, ihr eintzenckhung zerreihung vnnd
Calcionierung also geschech das die Natür-
lich feüchte vnd truckhne miteinande ver-
ainiget von vberflüssiger feuchtigkeit gesün-
dert vnd truckhnet die Zerstorlich sind außge-
zogen werde, gleich als die Speiß, so ainem
Thier in pauch komet gekocht vnd zerstört
wirdet vnd daraus gezogen die nerende kraft
vnd feuchtigkeit daruon die Natur enthalt
ten vnnd gemehret wirdet, vnd ihre vberflüss-
ige tail abgesundert werden. Aber
iedoch so wil ain iedlich ding gespeist sein
nach aigenschaft seiner Natur, das sol vor-
auß in dem obgemeltten Stein der Philoso-
phi angemerckht sein.
Credits: Gallica

Traité d'Alchimie, Pagina 17, Trattato I

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 17, Trattato I, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t. Trascrizione: thail zusamen heltt, Vnnd das...

Traité d'Alchimie, Pagina 18, Figura III

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 18, Figura III: "Ex Duabus Aqui Unam Facite, Qui Quaeritis Sole Et Luna Facere Et Date Bibere Inimico Vino. Et Videbitis Cum Mortuum. Deinde De Aqua Terra Facite, Et Lapidem Multiplicastis", XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t.
Credits: Gallica

Traité d'Alchimie, Pagina 18, Figura III

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 18, Figura III: "Ex Duabus Aqui Unam Facite, Qui Quaeritis Sole Et Luna Facere Et Date Bibere Inimico Vino. Et Videbitis Cu...

Traité d'Alchimie, Pagina 18, Figura III, Dettaglio

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 18, Figura III: "Ex Duabus Aqui Unam Facite, Qui Quaeritis Sole Et Luna Facere Et Date Bibere Inimico Vino. Et Videbitis Cum Mortuum. Deinde De Aqua Terra Facite, Et Lapidem Multiplicastis", Dettaglio, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t.
Credits: Gallica

Traité d'Alchimie, Pagina 18, Figura III, Dettaglio

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 18, Figura III: "Ex Duabus Aqui Unam Facite, Qui Quaeritis Sole Et Luna Facere Et Date Bibere Inimico Vino. Et Videbitis Cu...

Traité d'Alchimie, Pagina 19, Trattato II

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 19, Trattato II, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t.

Trascrizione:

Nun volgt meldung zethün
von der materi der porg-
nen Natur deß geseg-
neten Steins der Philosophi.

Der Ander Tractat.

Morienus spricht Jhr soltt
wissen, daß sich daß gantz werck diser Kunst
in zwayen schickhlichaiten endet, vnd die hang
aneinander, Also so aine verricht ist, das die
Ander anfang, vnd vollendet dann so ist die
gantz Maisterschafft volkomen, Aber sie be-
geben sich nit dann in ihrer aignen materi
Solches aigentlicher zuuernemmen, Jst
im Ersten zewissen, das die Natur, alß Geber
redet in seiner Sum von der Schöpffung der
Metall, würckht die Metall auß
Quecksillber vnnd Schwebel, vnd
Credits: Gallica

Traité d'Alchimie, Pagina 19, Trattato II

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 19, Trattato II, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t. Trascrizione: Nun volgt meldung zethün v...

Traité d'Alchimie, Pagina 20, Trattato II

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 20, Trattato II, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t.

Trascrizione:

das will auch Ferarius in der frag von der Alchi-
mia am fünff vnd zwaintzigsten Cap: Das die na-
tur von anbegin der Metallen gebürt nimbt ihr
für ein schleimig schwehr wasser vermischt mitt
gar weisser behender Schwebliger Erden die resoluirt
das in ein brodem oder dünst vnd erhebt das in den adern
oder griefften der Erden kocht oder deüet sie zu hauff
föstiglich die feuchtigkeit vnd truckhenheit also mit
einander veraints biß daraus wirdet ein Substantz,
die man nennet Quecksilber, vnd das ist nun die
aigen vnd aller negst Materi der Metall, alß auch
oben gemelt ist: Darumb redet er abermals am
dem sechs vnd zwaintzigsten Cap: so Er spricht, die
da wellen nachuolgen der Natur, die sollen nichtt
nemen Quecksilber allein, sonder quecksilber vnnd
Schwebel miteinander zuhauff gefüegt nit deß ge-
meinen quecksilbers vnd schwebels sonder den die
Natur zuhauff gefüegt hat wolberait vnd wolge-
kocht in süesser flüssigkeit in einem solchen Queckh-
silber hat die Natur mit erster würckhung ange-
fangen vnd geendet in ain Metallische natur vnd
damit hat sie auffgehört, dann sie hat das ihr vol-
bracht, vnd also der kunst gelassen denselben züuol-
enden in einen volkomen Stein der Philosophi. Jn
Credits: Gallica

Traité d'Alchimie, Pagina 20, Trattato II

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 20, Trattato II, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t. Trascrizione: das will auch Ferarius in de...

Traité d'Alchimie, Pagina 21, Trattato II

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 21, Trattato II, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t.

Trascrizione:

den worten ist ainem khundbar das welcher recht wil
fahrnen in diser Kunst, alß auch alle Philosophi sag-
der sol anheben da die Natur hat aufgehört, vnnd
sol nemen den Schwebel vnd Quecksilber, den die na-
tur in der allerreinsten form zuhauff gefüegt hat
Wann in dem ist geschehen die gar behend veraini-
gung, die sonst niemand alß durch die Kunst be-
raiten mag, vnd das hat die Natur alß vmb der ge-
berung willen der Metallischen form gethonn.
Aber dieselbig materi die also von der natur Jnfor-
mirt ist kombt zu guet der kunst vmb der empfah-
ung willen der krafft, die sich dann in solche behende
Materi legen, vnd darumb Calcioniren etlich Alchi-
misten das Goldt, auff das sie es müg auflösen vnd
Absondern die Element, biß sie das bringen in eine
behenden ainfliessen gaist oder subtile natur vnnd
faiste brodimkheit des Quecksilbers vnd Schwebels
Naturen, vnd die ist dann die aller negst Materi
die sich mit dem Goldt am aller nächesten ver-
gleicht zuempfahen die form des verborgenenn
Steins der Philosophi welche materi genand wür-
det Mercurius Philosophorum vnd das wil
Aristoteles so Er redet zu Alexander dem Khünig,
Er well dir zu vnnsern Stein daß so mitt die
Credits: Gallica

Traité d'Alchimie, Pagina 21, Trattato II

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 21, Trattato II, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t. Trascrizione: den worten ist ainem khundba...

Traité d'Alchimie, Pagina 22, Trattato II

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 22, Trattato II, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t.

Trascrizione:

Khünig geziert vnd gekrönet werden wiewol diser Mer-
curius allein die Materi vnd ein ainiges ding ist vnd
an vermischung anderer ding so ist doch das ding also
gemanifaltiget in seiner würckhung vnd in seinem
Namen, das sich niemandt darauß richten kan, vnd
das ist darumb alß da spricht Rosinus, auf dz nit ein
ieder darzu kommen mecht. Es ist auch zu gleich
erweiß ein weeg der würckhung vnd ein vaß welches
sich alles vilfelttiget von wegen der vergleichung aller
der so in der Natur begriffen werden, dann ietzt reden
die Philosophi, Soluir das ding, Jtzt Sublimir, vnd den
Distelir, Coagulir, machs aufsteigen, machs nider-
steigen, Trenck es ein, truckhen es ab, vnd der schickh-
licheit, die sie nennen seind vnzehlig viel, welche doch
alle ainsmahls miteinander vnd in einem gefäß
vollendet werden. Das bericht Alphidius
sprechendt, Dü solt wissen so wir Soluiren so Subli-
miren wir auch, vnd Calcioniren an vnderlaß der
zeitt. Wir rainigen vnd züefüegen vnser werckh
Vnd Er redet weit also. Wenn vnnser Corpus
wirdet geworffen in das Wasser, das es außgelest
werde, so wirdets baldt Schwartz vnnd schaidet sich
vnd wirdet zu einem kalch, Soluirt sich vnd Subli-
mirt sich, Soluirendt vnd Sublimirend wirdets mit
dem gaist verainigt, welches in seinem anfang vnd
Credits: Gallica

Traité d'Alchimie, Pagina 22, Trattato II

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 22, Trattato II, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t. Trascrizione: Khünig geziert vnd gekröne...

Traité d'Alchimie, Pagina 23, Trattato II

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 23, Trattato II, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t.

Trascrizione:

Beschluß allen dingen der Weltt vergleicht wir-
det es sey Sichbar oder Vnsichbar, Es hab ein Seel
oder nit, Jtem dem Cörperlichen vnnd Thier-
lichen, dem Todten vnd Lebendigen der Mine-
ralisch vnnd wachsenden, dem Elementen vnd
ihren Compositen, dem Haissen vnd Kaltten
dingen, Jtem allen farben allen früch-
ten allen Vögeln vnd in Summen allen ding,
die mügen sein von der Erden biß in Himmel,
Vnnd vnder disen allen seien diser kunst die zwo
schickhlichaiten, welche oben gemeltt, Die
bedeütten die Philosophi in denen zweyenn
wortten das Weib vnd Mann oder die Milch
vnd die Renn, welcher die nit verstehet, der waiß
auch nitt die Kochung diser Kunst, das sey
nun genueg im Anfanng der Ersten schickh-
lichait diser Kunst geredt. &c.

Traité d'Alchimie, Pagina 23, Trattato II

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 23, Trattato II, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t. Trascrizione: Beschluß allen dingen der W...

Traité d'Alchimie, Pagina 24, Figura IV

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 24, Figura IV: "Coagula Masculinum - Lac Virginis", XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t.

Traité d'Alchimie, Pagina 24, Figura IV

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 24, Figura IV: "Coagula Masculinum - Lac Virginis", XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t.

Traité d'Alchimie, Pagina 24, Figura IV, Dettaglio

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 24, Figura IV: "Coagula Masculinum - Lac Virginis", Dettaglio, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t.
Credits: Gallica

Traité d'Alchimie, Pagina 24, Figura IV, Dettaglio

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 24, Figura IV: "Coagula Masculinum - Lac Virginis", Dettaglio, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t.

Traité d'Alchimie, Pagina 25, Trattato II

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 25, Trattato II, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t.

Trascrizione:

Nun Volgt dardurch das gantz
werckh diser Maisterschafft
sich enndet, vnnd würd durch
etlich gleichnus figuren
vmbredt, vnd manigfelttig
Sprichwort der Phi-
losophi ange-
zaigtt . &c.
Credits: Gallica

Traité d'Alchimie, Pagina 25, Trattato II

Traité d'Alchimie, Rodolphe II, Pagina 25, Trattato II, XVI Secolo, Tedesco, 1577 - 1799, Codice: btv1b10038035t. Trascrizione: Nun Volgt dardurch das gantz...
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